Aktuell äußern die Branchenverbände des Kfz-Gewerbe zunehmend Kritik an den Plänen der Regierung zum Wechselkennzeichen. Eine gute Idee werde zunehmend durch Bürokratie verwässert.

Unter anderem stehen die Überlegungen im Raum das Wechselkennzeichen auf zwei Fahrzeuge zu beschränken. Wenn das jeweilige Kennzeichen nicht am Fahrzeug ist müsste das Fahrzeug auf jeden Fall auf Privat-Gelände stehen. Ein Abstellen auf der Strasse wäre also nicht zulässig.

Eine andere Überlegung der Regierung ist das Kennzeichen aus zwei Teilen bestehen zu lassen. Einmal einer Grundplatte die am Fahrzeug festmontiert sein muß und einmal den mobilen Schildern.

Wirklich fest steht nur der Wille der Politik die Wechselkennzeichen bis 2012 einzuführen. Aber der Finanzminister scheint nicht gewillt größere Abstriche bei der Kfz-Steuer hinzunehmen. Wie eine mögliche Besteuerung der Kennzeichen und damit der Fahrzeuge den Fahrer wirklich be- oder entlastet wird aber sehr stark auch darüber entscheiden ob die Kennzeichen ein Erfolgsmodell werden.

Wie die Wechselkennzeichen am Ende aussehen, welche Vorschriften für sie gelten und wie viel Steuerersparnis möglich ist bleibt aktuell noch abzuwarten. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

 

via autohaus online - thx!